| |
 |
MP3 Klingeltöne für Dein Handy
|
|
Interpret:
Pearl Jam
|
| Biographie
|
Am Anfang war ein tragischer Todesfall: Die Heroinüberdosis des Sängers von Mother Love Bone, einer Band, der auch Stone Gossard und Jeff Ament angehörten. Die Truppe war gerade ins Rollen gekommen, landete dank Gene Simmons von Kiss ein Video bei MTV und hatte einen Deal mit einem Majorlabel in Aussicht. Leider war der Tod des Sängers Andy Woods auch das Ende der Band.
Woods Zimmergenosse, der Sänger Chris Cornell von Soundgarden, beschloß einige Songs über diesen Verlust als ein Tribut für Andrew Woods aufzunehmen. Dieses Projekt mündete in einem kompletten Album: "Temple Of The Dog". Hier stieß Mike McCready zu Ament & Gossard, und ihre Musik gelangte über ein Demoband in die Hände des Tankwarts Eddie Vedder. Eddie ersann sich andere Vocals, mixte sie über die Musik und schickte das neue Tape an die Band. Ament, Gossard und McCready waren beeindruckt und gründeten mit Vedder nach zwei Namensänderungen Pearl Jam.
Ihr Debutalbum "Ten" schlägt ein wie eine Bombe. "Alive", "Even Flow" und "Once" sind wochenlang auf jeder Radiostation zu hören und "Jeremy" gewinnt die MTV Video Awards. Die Band nimmt mit ihren emotionsgeladenen Auftritten immer mehr Fans für sich ein und löst einen Medienrummel aus, der ihr ein Jahr später über den Kopf wächst: Da schießt sich nämlich Kurt Cobain das Gesicht weg und für die Vertreter der Presse ist Ed Vedder plötzlich der lebende Heilige des Seattlesounds.
Die Band reagiert mit Abschottung. Ab dem zweiten Album "Vs." beschließt man, keine Videoclips mehr zu drehen. Interviews werden rar, und die einzigen Schlagzeilen verursachen ausgefallene Konzerte, weil Pearl Jam die Preispolitik der Ticketmaster-Kette nicht akzeptiert. Ein mit Neil Young aufgenommenes Album (Mirrorball) und viele Zweitprojekte der Bandmitglieder (Brad, Three Fish, etc.) sorgt dafür, dass die Musik von Pearl Jam im Laufe der Zeit ruhiger wird.
Im Jahr 2000 machen Pearl Jam dann wieder verstärkt von sich reden. Innerhalb weniger Monate veröffentlichen sie die Livemitschnitte der "Binaural"-Tour, insgesamt über 70 CDs mit ca. 142 Stunden Musik. Plötzlich steigen fünf PJ-Alben gleichzeitig in die amerikanischen Billboard-Charts ein: Das hat's noch nie gegeben. Das einzige Konzert der Tour, dessen Mitschnitt nicht veröffentlicht wird, ist der Unglücks-Ggig von Roskilde, bei dem Ende Juni neun Menschen zu Tode getrampelt werden.
Im Herbst 2001 macht Gitarrist Stone Gossard abseites seines Nebenprojekts Brad mit dem ersten Solowerk "Babyleaf" (Epic) von sich reden. Das hört sich dann - wen wunderts - schon ein bisschen nach der Hauptband an, lässt aber auch Gossards Vorlieben an den Stoner Rock durchklingen.
2000 Binaural 1998 Live On Two Legs 1998 Yield! 1996 No Code 1994 Vitalogy 1993 Versus 1992 Ten
|
Eingetragen |
17.Jul.2002 11:07:38 |
Letzer Aufruf |
29.Aug.2004 22:08:00 |
Besucher |
487 |
|
|
|
|