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MP3 Klingeltöne für Dein Handy
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Interpret:
Ideal
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| Biographie
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Wenn der komische Mythos, der sich um die Neue Deutsche Welle rankt, ins Spiel kommt, dann gehört Ideal meist zu denen, die erwähnt werden. Annette Humpe (Keyboards), Frank Jürgen Krüger ("Eff Jott", Gitarre) Hans Behrendt (Schlagzeug) und Ernst Ulrich Deuker (Bass) erlebten in der Zeit von 1980 bis 1983 eine kurze, aber relativ erfolgreiche Karriere mit ihren spröden, aber immer tanzbaren Songs. "Blaue Augen", "Monotonie" und natürlich "Berlin" waren Gassenhauer, die schon zu Beginn der Achtziger auf keiner guten Fete fehlen durften.Stolz waren sie, aus der Szene-Stadt in Deutschland zu kommen, in der die Uhren ganz anders tickten als im immer konservativer werdenden Westen der Republik. Diese etwas arrogante Haltung harmonierte jedoch absolut perfekt mit dem minimalistischen und kantigen Sound, den sich Ideal gaben. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung ging sogar so weit, die Kühle und Distanz der Gruppe so zu interpretieren, dass sie zum Urteil kam, dass Ideal "auch als Tanzband beim Untergang der Titanic spielen können".Die Figuren, die sich da zu einer Band formieren, sind alle gestandene Musiker, die sich in diversen Bands ihr Geld verdienen. Annette Humpe studiert, bevor sie nach Berlin zieht, in Köln an der Musikhochschule, und trifft bei den "X-Pectors" Eff Jott. Im Stadtteil Wilmersdorf werden im Studio mit Hilfe von Fördergeldern des Senats die ersten Songs eingespielt und von da an geht die Post ab. Als sie am Reichstag vor den Bombastrockern von Barclay James Harvest spielen, ist das schon fast eine kleine Sensation und bringt ihnen Berichterstattungen in Tagesschau und Heute ein. Klar, dass bei solch begeisterten Reaktionen das Echo nicht ausbleibt. Rosa von Praunheim möchte, dass Ideal für den Film "Rote Liebe" die Musik schreiben und der erhoffte Plattenvertrag wird an Land gezogen. Kurz darauf erscheint das selbstbetitelte Debut, das in einer Liste des Stern der meistverkauften Alben der Achtziger immerhin auf Rang sechs gelistet wird.Der Titel des zweiten Albums ist Programm für die Grundstimmung: "Der Ernst des Lebens". Erheblich düsterer, nicht so knallig und naiv wie der Vorgänger, gelingt Ideal die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte, ohne sich kopieren zu müssen. Aber schon mit "Bi Nuu" ist nach eigenem Bekunden "die Luft raus" und so endet das heftige Strohfeuer, das Ideal entfacht haben, leider schon nach drei Studio-Alben.Wie andere NDW-Heroen sind auch Ideal mehr oder weniger der Musik treu geblieben. So spielt Eff Jott eine Zeit lang bei den Lassie Singers und Annette Humpe produziert erfolgreich Bands wie die Prinzen, DÖF und Lucilectric.
1983 Zugabe (Live) 1982 Bi Nuu 1981 Der Ernst des Lebens 1980 Ideal
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Eingetragen |
17.Jul.2002 11:07:38 |
Letzer Aufruf |
22.Feb.2004 20:02:47 |
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