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Interpret:
Faith No More
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| Biographie
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Eine der Bands, die mit dem ganzen Kreuzüber aus Metal, Funk und Hip Hop angefangen haben, waren Faith No More. Beheimatet im warmen San Francisco starteten sie ihre Karriere bereits 1985 mit dem Debut "We Care A Lot". Der Titeltrack ist auch heute noch ein Garant für volle Tanzböden in den Clubs.
Die wenigsten wissen wohl, dass eine gewisse Courtney Love, ihres Zeichens Witwe von Gott-Hab-Ihn-selig-Kurti, in den Anfangstagen von Faith No More am Mikroständer rumhing. Sie war aber nicht die einzige und so dauert es eine ganze Weile, bis man mit Chuck Mosley jemanden gefunden hatte, mit dem man Platten aufnehmen konnte. Nach zwei Scheiben war auch für Mosley Schluss. Mit Mike Patton holte man sich endlich einen versierten Sänger ins Boot, der auch fähig war, die vertracktesten Parts zu singen. Da die Musik von Faith No More nicht unbedingt zum 08/15 Schlonz zu rechnen war, konnte man sich glücklich schätzen, den idealen Mann gefunden zu haben.
Das erste Album mit Patton ("The Real Thing") schlug denn auch gleich ein wie eine Bombe. Die psychedelisch angehauchten Videos taten ihr übriges, um die Band noch bekannter zu machen. Wie von einer Rakete getragen gings bergauf. Chartsplatzierungen überall, was für die damalige Zeit noch für Aufsehen sorgte, denn auf die große Kohle haben Faith No More noch nie geschielt.
Wie um dies zu beweisen, veröffentlichten die fünf mit "Angel Dust" ein Album, welches die Macher bei der Plattenfirma wohl nicht gerade in Jubelstürme ausbrechen ließ. Melodischen Passagen folgen nicht selten Krachorgien der brachialen Art. Faith No More eben.
Nach dem Rausschmiss des Gitarristen Jim Martin engagierte man zunächst Trey Spruance, der vorher bei Pattons Side-Projekt "Mr. Bungle" die sechs Saiten quälte. Mit Trey nahmen sie auch das folgende Album "King For A Day, Fool For A Lifetime" auf, welches eher zwiespältig aufgenommen wurde. Die rauhe Produktion und das fehlen der "typischen" FNM-Ohrwürmer sorgten für sinkende Verkaufszahlen. Waren Faith No More etwa schon am Ende?
Die Tatsache, dass sich kaum ein Gitarrist länger als ein paar Monate im Line Up halten konnte, nährte die Gerüchte zusätzlich. Ganz unbescheiden zeigten Faith No More mit "Album Of The Year" allen Kritikern und Zweiflern, wo der Hammer hängt, oder besser hing, denn nach der folgenden Welttournee lösten sich Faith No More sehr zum Leidwesen der zahlreichen Fans dann doch auf.
1999 Album Of The Year 1997 King For A Day, Fool For A Lifetime 1992 Angel Dust 1991 Live At The Brixton Academy 1989 The Real Thing 1987 Introduce Yourself 1985 We Care A Lot
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Eingetragen |
17.Jul.2002 11:07:38 |
Letzer Aufruf |
29.May.2004 05:05:03 |
Besucher |
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