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Interpret:
Danzig
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| Biographie
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Mit seinem selbstbetitelten Erstling brach ein neues Zeitalter für die Fraktion der langhaarigen Kopfschüttler an. Der showgeladene Poserheavyrock hatte abgewirtschaftet und Handgemachtes trat an seine Stelle. "Mother, tell your children not to walk my way, tell your children not to hear my words" röhrte Glenn Danzig 1988 unglückverheißend und muskelbepackt ins Mikro. Metal war nun nichts mehr für dauerwellentragende Jeanszerschneider. Danzig schaute bei jedem Riff der Satan über die Schulter. Diese dunkle, nicht immer ganz ernst gemeinte Mischung aus gezielt provokativen Anleihen aus der Gothicszene unterlegt mit rockigen Riffs und dem Brunftgesang Glenn Danzigs wurde schnell zum Markenzeichen.
Das war zu einer Zeit als Glenn Danzig schon zwei Musikerkarrieren hinter sich hatte. Am 23 Juni als Glenn Anzalone in Lodi, New Jersey geboren, gehörte Danzig zu den Gründungsmitgliedern der eben dort 1977 ins Leben gerufenen Punklegende Misfits. Als spätestens 1983 die wilde Energie der ersten Punkwelle verflogen war, verließ Danzig die Band, um kurz darauf als Sänger mit neuen Musikern als Samhain den Grenzbereich zwischen Metal und Gothic auszuloten.
In jener Halbwelt startete er auch 1988 mit dem unter Rick Rubin produzierten ersten Album von Danzig, obwohl schon hier zu erkennen war, dass klassischer Hard Rock wohl bald an die Stelle der überkommenen Metalelemente treten würde. Den kommerziellen Höhepunkt dieser Entwicklung war das 92er Album "How The Gods Kill" auf dem die Band reifes Songwriting, soulige Vocals und druckvollen Rock gekonnt zu bündeln vermochte. Die Stimmung, an einem Höhepunkt angekommen zu sein, machte sich wohl auch bei Glenn Danzig breit und so verabschiedete er sich mit "Black Aria" und "Danzig 4" von ausgetretenen Pfaden und verpasste seiner Band ein neues Image, das auf dem 96er Album "Blackaciddevil" erstmals voll ausgeprägt war.
Die übermächtige Gitarrenfront früherer Tage wurde hier zunehmend in elektronisches Geblubber aufgelöst. Das öffnete den Weg hin zu experimentelleren Kompositionen, die jedoch nicht an die Klasse der ersten Danzigstücke anknüpfen konnten und so bei Publikum und Presse wenig Anklang fanden. Nach dem Studioalbum "6:66 Satan's Child" folgte 2001 mit "Live On The Black Hand Side" die zweite Liveveröffentlichung nach dem 93er Album "Thrall: Demonsweatlive".
2001 Live On The Black Hand Side 1999 Satan's Child 1996 Blackacidevil 1994 Danzig 4 1993 Black Aria 1993 Thrall - Deamonsweatlive 1992 Danzig III: How The Gods Kill 1990 Danzig II: Lucifuge 1988 Danzig
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Eingetragen |
17.Jul.2002 11:07:38 |
Letzer Aufruf |
03.Jan.2005 10:01:36 |
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