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Interpret:
Laurel Aitken
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| Biographie
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Laurel Aitken trägt seit Mitte der Achtziger den Titel "Godfather of Ska", den ihm Gaz Mayall, englischer Plattenfirmenchef und Ska-Koryphäe für seine Verdienste in der Entwicklung der Ska-Musik auf den Leib schneiderte. Und das zu Recht: geboren 1927 in Kuba, emigrierte Laurels Familie 1938 nach Jamaica, wo er seine ersten musikalischen Auftritte bei den berühmten "Singing Contests" bestritt, wie übrigens auch Prince Buster, The Maytals oder Desmond Dekker.
Der Durchbruch gelang ihm 1958, als er mit "Pennies From Heaven", einer amerikanischen R&B-Nummer, seine neun Mitkonkurrenten hinter sich ließ, und den Gewinn von 2 Pfund einheimste. Sein Name sprach sich praktisch über Nacht auf der Insel herum, trotzdem arbeitete er noch für das "Jamaican Tourist Board" am Hafen, wo er anreisende Touristen mit Heulern wie "Take me to Jamaica where the rum come from" willkommen hieß. Schon bald konzentrierte er sich ganz auf seine ersten Single-Aufnahmen, die ihn in seiner Heimat zum Star werden ließen. Als er aber merkte, daß sich Piratenpressungen seiner Songs in England bei den zahlreichen jamaikanischen Emigranten großer Beliebtheit erfreuten, wanderte auch er aus, um die nächste Insel zu erobern.
Ende der 60er verlangsamte sich Ska zu Rocksteady, woran Aitken mit seinem "Skinhead Reggae", der den Weg für Reggaestar Bob Marley ebnete, maßgeblich beteiligt war. Seinen bislang einzigen UK-Charterfolg feierte er 1980 mit "Rudie Got Married", einer thematischen Fortsetzung der Ska-Hymne "A Message To You Rudie".
Seit der Veröffentlichung von Aitkens letztem Studiowerk "The Story So Far" 1995, bei dem er eigenen, alten Klassikern einen neuen Anstrich verpasste, kramt das deutsche Ska-Label Grover in zügigem Rhythmus alte, zum Teil längst verschollene Aufnahmen hervor. Dadurch erfreut sich die karierte Seele an Highlights, die bislang nur im 7"-Format zu sündhaft teuren Sammlerpreisen auf Börsen erhältlich waren. 2001 erscheint mit "Jamboree" das erste Studiowerk Aitkens in sechs Jahren, als Backing-Band fungiert die Tübinger Nachwuchshoffnung Court Jester's Crew.
Ob es am kubanischen Blut in seinen Adern oder schlicht an seiner Liebe zur Musik liegt, Laurel gibt bis heute Konzerte mit bis zu 90-Minuten-Länge und verausgabt sich total; man muss ihn einfach gesehen haben.
2001 Rise & Fall 2001 Jamboree 2000 Meets Floyd Lloyd And The Potato 5 2000 The Godfather Of Ska 1999 En Espagnol 1999 The Long Hot Summer - With The Skatalites 1998 The Pama Years 1969-71 1995 The Story So Far 1993 Godfather Of Ska - The Early Years 1990 Eskapade
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Eingetragen |
17.Jul.2002 11:07:38 |
Letzer Aufruf |
05.Feb.2004 16:02:01 |
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