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MP3 Klingeltöne für Dein Handy
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Interpret:
Reinhard Mey
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| Aber Deine Ruche Findest Du Trotz Alle Dem Nicht Mehr
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Ich weiß nicht, was mich dazu bringt, und welche Kraft mich einfach zwingt, was ich nicht sehen will, zu sehnn. Was gehn mich fremde Sorgen an, und warum nehm ich teil daran, statt einfach dran vorbeizugehn. Ich schließ die Fenster, schließ die Türn, damit die Bilder mich nicht rührn, doch sie gehn mir nicht aus dem Sinn. Mit jedem Riegel mehr vorm Tor dringt es nur lauter an mein Ohr, und unwillkürlich hör ich hin:
Du hast nicht gestohlen, nicht betrogen, und wenn irgendmöglich nicht gelogen, oder wenn, dann ist das wenigstens schon eine ganze Weile her. Hast fast nie nach fremdem Gut getrachtet, und fast immer das Gesetz geachtet, aber deine Ruhe findest du trotz alledem nicht mehr.
Mich zu verteidgen brauch nicht. Keine Geschwornen, kein Gericht nehmen mir meine Zweifel ab, ob ich dem, der um Hilfe bat, was ich ihm geben konnte, gab, was ich für ihn tun konnte, tat. Hab ich das je zuvor gefragt, hab ich mir denn nicht selbst gesagt: Irgendwer kümmert sich schon drum. Irgendwer wird zuständig sein, da misch dich besser gar nicht rein, und ausgerechnet du, warum?
Du hast nicht gestohlen, nicht betrogen, und wenn irgendmöglich nicht gelogen, oder wenn, dann ist das wenigstens schon eine ganze Weile her. Hast fast nie nach fremdem Gut getrachtet, und fast immer das Gesetz geachtet, aber deine Ruhe findest du trotz alledem nicht mehr.
Hab ich mir denn nicht selbst erzählt, daß meine Hilfe gar nicht zählt, und was kann ich denn schon allein? Was kann ich ändern an dem Los, ist meine Hilfe denn nicht bloß ein Tropfen auf den heißen Stein? Und doch kann, was ich tu vielleicht, wenn meine Kraft allein nicht reicht, in einem Strom ein Tropfen sein, so stark, daß er Berge versetzt, sagt denn ein Sprichwort nicht zuletzt, höhlt steter Tropfen auch den Stein.
Du hast nicht gestohlen, nicht betrogen, und wenn irgendmöglich nicht gelogen, oder wenn, dann ist das wenigstens schon eine ganze Weile her. Hast fast nie nach fremdem Gut getrachtet, und fast immer das Gesetz geachtet, aber deine Ruhe findest du trotz alledem nicht mehr.
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Eingetragen |
22.Oct.2001 11:10:29 |
Letzer Aufruf |
13.Dec.2004 16:12:11 |
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